PHL007 Soundmodulation

flattr this!

Flickr_EQNachdem wir jetzt in verschiedenen Folgen schon einmal Effekte angesprochen haben die auf diverse Arten die Töne verändern, haben wir gedacht, dass wir uns mal genau diesem Thema etwas ausführlicher widmen können. In der Tat stellten wir fest, dass das Thema so breit ist, dass wir am Ende davon Abstand nehmen noch einmal weiter in die instrumentenspezifischen Effektgeräte abzudriften – zumindest für diese Folge. Hier geht es also erst einmal um solche Effekte die “quasi generalistisch” sehr breit angewendet werden können – Equalizer, Kompressoren, Limiter, aber auch einige Modulationseffekte kommen zur Sprache. Natürlich können wir das Ganze zum Teil nur aus der eigenen Erfahrung betrachten, insofern freuen wir uns von Euch auch Eure eigenen Erfahrungen zu hören. Viel Spaß!

Noch ein kurzer Hinweis: eventuell sind die Tonbeispiele für die Effekte in der Aufnahme nicht mehr ganz so präsent und nachvollziehbar wie in der Live-Erfahrung (besonders nach der Bearbeitung in Auphonic). Das Ganze mit Kopfhörer zu hören ist sicher empfehlenswert. Wir haben diese Tonbeispiele aber noch einmal einzeln und unbearbeitet bei Soundcloud in einer Playlist zur Folge abgelegt und verlinken diese an den entsprechenden Stellen auch noch einmal in den Shownotes.


Episode Info:
Duration 2:44:57
Published on 05-11-2013
This work is licensed under the CC BY-SA 3.0 DE license.

Downloads:

Teilnehmer:
avatar Bony Stoev
avatar Matthias Fromm Amazon Wishlist Icon

Shownotes:

Hausmeisterei

Themenschwerpunkt Soundmodulation

Bildnachweis: Equalizer von sAeroZar (cc-by-nc-sa 2.0)

Veröffentlicht von Matthias

Born '81. Berlin-based. Science Fan | Podcaster Science Communication & -PR | Education & E-Learning | Rock'n'Roll | Metal | Sailing | Podcasting Jack of all trades, master of none.

13 Kommentare

    • Danke Markus, das freut uns zu hören! Wir werden in Zukunft versuchen verstärkt mit Hörbeispielen zu arbeiten wo es sich anbietet.

      Cheers!

  1. Kleine Manöverkritik: Andere Podcasts pluggen ist ja OK, ich bin ja offen für Neues. Aber dieser Don’t worry be heavy Podcast ist ja, mal abgesehen vom Namen, nicht auszuhalten, frei nach dem Motto: Uninspirierter Langweiler labert auf dem Weg von der Arbeit in sein Eierfon. Versteh er mich nicht falsch, ist sicher ein Freund von den Podcastern hier, aber so etwas sollte man nicht pluggen. Zu Eurem Podcast an sich: Eh ihr so themenmäßig in die Pötte kommt, vergeht einige Zeit. War eigentlich dauernd am skippen, Werde Euch weiter testen, also weitermachen! Gerne auch unter 2 Stunden! 😉

    • Moin Rockmolch!

      Danke Dir für’s Anhören/Ausprobieren und natürlich auch danke, dass Du Dir die Zeit für einen Kommentar und Manöverkritik genommen hast!

      Zum Podcast pluggen: der DWBH-Podcast war zum einen gar nicht als Plug gemeint, sondern ich habe lediglich die unsere Erwähnung dort erwähnen und mich damit dafür bedanken. Zum anderen, kannst Du ja frei entscheiden, ob Du unseren “Plugs” folgen möchtest und dort mal reinhörst und das dann entweder weiter tust, oder nicht. Ich beispielsweise finden den DWBH-Podcast sehr unterhaltsam. Aber klar, das ist ein hochgradig subjektives Thema, das jeder für sich entscheiden muss/darf/kann. Wir werden uns also weiter bei Podcasts bedanken die uns erwähnen bzw. Podcasts mit denen wir persönlich was anfangen können hier “pluggen”. Einfach selbst entscheiden, ob man da reinhören und weiterhören möchte, oder nicht. 😉

      Zur Manöverkritik: Ja, man braucht halt ein wenig Zeit zum “Eingrooven”. Deshalb verwenden wir ja Kapitelmarken, damit man das im Zweifel auch überspringen kann und direkt zum Fachlichen kommt. An der Stelle ist das halt so wie es sich gerade ergibt. Mal brauchen wir sicher etwas mehr Vorgeplänkel, mal vielleicht etwas weniger. Damit müssen Hörer auch klarkommen, oder überspringen. Meinst Du denn die Kapitelmarken sollten noch granularer werden, damit man noch spezifischer springen kann? Das überlegen wir uns dann natürlich gern.

      In diesem Sinne – jedem seine Meinung (auch uns und Dir); danke für Hören und Schreiben; und cheers!

      Matthias

  2. Hi ihr lieben, super Podcast! Ich bin Blues und Jazz Pianist, und habe mich auch Accoustic Recording für Sampler und Mastering spezialisiert. Ich werde als Podcaster immer wieder angesprochen, wann ich denn nun endlich den Podcast über Audiotechnik und Mastering mal mache.

    Da ich leider zu viel Podcaste, komme nicht zu einer eigenen Sendung. Und alleine macht so etwas meist keinen Spaß. Super das Ihr euch dem ganzen so toll verschrieben habt und euch auch mehr Zeit nehmt als Tim mit seinen Podcast. Was natürlich daran geschuldet ist, das er es schnell und einfach, gezielter und kurz gefasster für den Podcaster versucht.

    Was meines erachtens jedoch kaum einen etwas bringt in das Thema wirklich einzusteigen. Denn genau die kleinen Ideen, Tipps und eigenen Sichten, machen das Gespräch um Audio und Technik aus, in dem zusätzlich noch wichtiges hängen bleibt. Danke mir macht euer Podcast echt Spaß!

    Werde euch auf jeden Falle im Magazin als Highlight ankündigen 🙂

    Macht bitte weiter so, Grüße
    M.C.

    • Moin Michael!

      Wow, vielen Dank für den Zuspruch. Schön von jemandem zu hören der selbst vom Thema Ahnung hat, dass das was man da so verpodcastet auf Gegenliebe stößt. Ist ja nicht immer so einfach abzuschätzen, ob das auch verständlich ist, was man so versucht zu erklären.

      Und mir macht es beispielsweise auch echt richtig Spaß das Thema explizit nicht auf Podcasting zu beschränken (da gibt’s ja ohnehin schon hier und da einiges zu Hören).

      Also, danke für’s Hören, Lesen und hier Kommentieren!

      Cheers,
      Matthias

    • Hallo Michael,

      danke auch von meiner Seite für das viele gute Feedback! Es motiviert einen unheimlich für weitere Folgen. Mit dieser Kraft schaffen wir es bis Folge 1000 oder so ähnlich 😉

      Danke fürs Zuhören und Kommentieren.

      Beste Grüße,
      Bony

  3. Servus Jungs,

    Großartige Folge. Eure Folge hat ein paar Aha Effekte hervor gerufen und mich inspiriert. Werde mich nun mit Vocodern/Gesangs Fußtretern beschäftigen.

    Auch danke für die Erwähnung.

    Grüße zbd weiter so, freue mich schon auf die nächste Folge

    Stevie

  4. Moin Jungs,

    ich höre Euren Podcast gern, aber die Folge lässt mich etwas ratlos zurück. Zum einen ist es ja nett, die Soundbeispiele unprozessiert auf Soundcloud zu haben – was aber unterwegs nicht wirklich praktikabel ist. Bei Eurem Profi-Setup wäre hier vielleicht doch der bessere Weg gewesen ausnahmsweise auf Auphonic zu verzichten und das clean anzubieten, gern auch in höheren Bitraten.

    Dann hat mich die Erklärung einiger Effekte doch sehr irritiert. Nun bin ich nicht vom Fach, mach den Kram aber auch schon etwas länger. Fangen wir mal mit dem Kompressor an: da sagt Ihr, dass der gerade auf den leisen Passagen wirken würde (und natürlich auch auf den Lauten). M.E. ist doch der Preset eher der, dass man den Threshhold so einstellt, dass die Kompression eher spät (bei lautem Signal) eingreift, welche Rate, Soft Knee etc. ist erst mal nebensächlich. Alle Anteile die in Bezug auf Lautstärke den Threshhold nicht erreichen bleiben komplett unbehandelt (und werden dann eher durch einen Expander oder Noisegate behandelt). Durch den dann im zweiten Schritt hinzugefügten Gain “rückt” das Signal dichter zusammen und wird insgesamt lauter. Das würde nicht funktionieren, wenn auch leise Passagen abgesenkt bzw. komprimiert würde. Ich lasse mich da gern korrigieren.

    Dann das Noisegate: hier wäre es hilfreich gewesen zwischen hartem und weichen Gate zu unterscheiden und die Anwendungszwecke zu diskutieren. Für Sprachaufnahmen etwa ist ein hartes Gate weitestgehend ungeeignet.

    Auch der Expander wird m.E. missverständlich erklärt: hier geht es ja darum, sehr leise Signale sehr stark abzusenken, mittelleise nur noch so mittel und normale Signale gar nicht (mit verschiebbarem Threshhold).

  5. Hallo Ralf,

    erstmal vielen Dank für dein Feedback! Da scheinen unsere Erklärungen nicht gut rübergekommen zu sein. Also beim Kompressor werden die leiseren Anteile beeinflusst, weil sie durch das Gain nachträglich angehoben werden. Die Dynamik von lauten Anteilen kann durch Kompression verringert werden und mit dem Make-Up Gain wird wieder so lange aufgedreht bis die Originale Lautstärke wieder erreicht ist. Somit werden die leisen Anteile lauter.
    Meiner Meinung nach muss du erstmal mit Ration, groß Attack und Realese einstellen und dann mit Threshhold regeln bis du mit dem Grad der Kompression zufrieden bist. Am Ende stellst du dann den Gain ein.

    Beim Expander ist es so, wie du gesagt hast. Er macht die leisen Signale noch leiser. Kam das beim Podcast nicht durch?

    Mit dem Gate hast du natürlich Recht. Es gibt hartes und weiches Gate. Wir wollten eigentlich auch nicht zu sehr in dieser Folge ins Detail verfallen. Zur gegebener Zeit wollen wir noch eine Effekt / Mix Folge gestalten. Da könnte wir noch weiter auf Details und Spezialformen von Effekten eingehen.

    Beste Grüße,
    Bony

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